Warum Deutschland analoge Begegnungsräume braucht
YouGov-Studie von congstar zeigt „Begegnungslücke”
Köln, 13.05.2026. Polarisierung, Entfremdung und wachsende Skepsis prägen zunehmend das gesellschaftliche Klima – zugleich bleibt der Wunsch nach Nähe und Austausch ungebrochen. Beides wird durch fehlende Begegnungsräume jedoch praktisch erschwert. Das belegt eine aktuelle YouGov-Studie mit 2.000 Befragten im Auftrag des Telekommunikationsanbieters congstar. Die Studie ist Teil der 2025 von congstar gestarteten Initiative „Für mehr FAIRständnis“ zur Förderung eines fairen gesellschaftlichen Miteinanders.
Verständigung scheitert an Gelegenheiten
So glaubt ein Großteil der Befragten (64 Prozent), dass Begegnungen mit Menschen unterschiedlicher Lebensrealitäten, Hintergründe und Perspektiven im Alltag den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken würden. Während die allermeisten offen für solche Begegnungen sind (82,4 Prozent), kommen diese aufgrund fehlender Anlässe und Räume jedoch nur selten zustande: Rund 45 Prozent der Befragten sehen ein Defizit an analogen Begegnungsräumen – also an alltäglichen Situationen, in denen Dialog jenseits digitaler „Filterblasen” entstehen kann.
Daraus lässt sich ableiten, dass die Offenheit und der Wille zu einer breiten gesellschaftlichen Verständigung durchaus vorhanden sind, es aber an praktischen Gelegenheiten fehlt. Die Folgen sind der verstärkte Rückzug in bekannte Umfelder und eine zunehmende Entfremdung innerhalb der Gesellschaft. Damit beschreibt die Studie eine Diskrepanz zwischen individueller Bereitschaft und struktureller Gelegenheit. Diese „Lücke" durch Möglichkeiten der gesellschaftlichen Begegnung zu schließen, hätte demnach großes Potenzial, das gesamtgesellschaftliche Miteinander zu verbessern.
Ehrenamt als Lösungsansatz
Eine Antwort auf das Bedürfnis nach solchen Begegnungen kann das Ehrenamt sein. Ehrenamtliches Engagement schafft organische Gesprächsanlässe über soziale, kulturelle und politische Grenzen hinweg – als konkreter, analoger Begegnungsraum, ohne den Anspruch, Differenzen auflösen zu wollen. Mehr als die Hälfte der Befragten sieht in der Ausübung eines Ehrenamts die Chance, die eigene „Bubble” zu verlassen und dadurch den eigenen Horizont zu erweitern (28 Prozent) oder neue Menschen kennenzulernen (26 Prozent). Insgesamt 36 Prozent der Befragten geben zudem an, dass sie grundsätzlich bereit wären, sich ehrenamtlich zu engagieren. Zeitmangel, fehlende Informationen oder keine passenden Aufgaben stellen hierbei aber häufig Hindernisse dar.
Kampagne und Kooperation mit Aktion Mensch zum Ehrentag
Ehrenamtliches Engagement kann dabei helfen, herrschende Begegnungslücken zu schließen und damit einen Beitrag zur Lösung gesellschaftlicher Spannungen leisten. Vor diesem Hintergrund hat sich der Telekommunikationsanbieter congstar und Aktion Mensch, als größte private Förderorganisation im sozialen Bereich in Deutschland zusammengetan, um Bürgerinnen und Bürger für dieses Potenzial zu sensibilisieren und gesellschaftliches Engagement niedrigschwellig zugänglich zu machen.
„Engagement schafft Begegnungen, stärkt Gemeinschaft und hält unsere Gesellschaft lebendig. Gemeinsam möchten wir viele Menschen dazu ermutigen, ehrenamtlich aktiv zu werden. Eine wichtige Voraussetzung dafür ist, dass Engagement-Möglichkeiten barrierefrei und niedrigschwellig gestaltet sind, damit wirklich alle Menschen mitmachen können – unabhängig von Behinderung, Herkunft oder persönlichen Voraussetzungen“, erklärt Christina Marx, Sprecherin der Aktion Mensch.
Im Rahmen des von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier für den 23. Mai 2026 ausgerufenen „Ehrentag“ wird congstar daher eine gemeinsame, barrierefreie Plattform zur niedrigschwelligen Vermittlung von Ehrenämtern, begleitet von einer integrierten Kommunikationskampagne mit unterschiedlichen Aktivierungen und digitalen Awareness-Formaten, launchen. Ziel der gemeinsamen Initiative ist es, den Wert des Ehrenamts als gesellschaftlich verbindendes Element in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken. Weitere Informationen erfahren Sie am 18. Mai 2026.
Über die Studie
Die Umfrage wurde von YouGov im Auftrag von congstar im Januar 2026 durchgeführt. Befragt wurden 2.000 Personen ab 18 Jahren, repräsentativ für die deutsche Bevölkerung. Ziel der Befragung ist es, besser zu verstehen, wie gespalten sich Deutschland fühlt und welche Faktoren gesellschaftliche Begegnung fördern oder bremsen. Die Ergebnisse liefern Impulse und legen den Grundstein für eine vertiefte Auseinandersetzung mit Wegen zu mehr Begegnung und Zusammenhalt im Alltag.
congstar – für mehr FAIRständnis
Als Telekommunikationsanbieter steht congstar für den Austausch zwischen Menschen. Deshalb setzt congstar mit der Initiative „Für mehr FAIRständnis“ in Zeiten zunehmender gesellschaftlicher Frontenbildung ein Zeichen für respektvollen Dialog, Offenheit und ein faireres Miteinander. Startpunkt der Initiative war der Herbst 2025 und die dreiteilige YouTube-Doku Die FAIRständnis Story, die über den Austausch mit Kommunikationsexpert*innen und Meinungsmacher*innen wertvolles Hintergrundwissen zur aktuellen Diskussionskultur und praktische Tipps für ihre Verbesserung liefert. Gleichzeitig ist es congstar wichtig, keinen einmaligen Appell zu setzen, sondern wiederholt dazu aufzurufen, verhärtete Fronten zu öffnen und anderen Sichtweisen zuzuhören. Deshalb wurden Ende 2025 als weitere Maßnahme Hauswände in Hamburg und Berlin mit KI-generierten Videos angestrahlt, die sinnbildlich dafür stehen, wie unterschiedlich kontroverse Themen wahrgenommen werden können. Auch hier war es das Ziel, Menschen für unterschiedliche Sichtweisen zu sensibilisieren und zum Perspektivwechsel einzuladen – ganz unabhängig davon, welche Meinung sie vertreten. Alle weiteren Informationen unter Für mehr FAIRständnis – congstar. Die aktuelle YouGov-Studie von congstar und die bevorstehende Kooperation mit Aktion Mensch sind die nächsten Schritte des Telekommunikationsanbieters im Rahmen von „Für mehr FAIRständnis“.
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Über congstar:
Der Telekommunikationsanbieter congstar bietet mehr als 7,5 Millionen Kund*innen fairen Mobilfunk und Internet für Zuhause an. Seinen Unternehmenserfolg seit dem Marktstart im Jahr 2007 verdankt congstar der Kombination aus hervorragender D-Netz-Qualität, günstigen Preisen, flexiblen Vertragsangeboten und einem unverwechselbaren Markenauftritt. Über 90 Prozent der congstar Kund*innen sind zufrieden und würden congstar weiterempfehlen. Zudem wird congstar deutlich fairer als andere Telekommunikationsmarken wahrgenommen. congstar ist seit 2012 Mobilfunkpartner der REWE Group und technischer Leistungserbringer der Tarife von ja! mobil und Penny Mobil. Im Jahr 2020 erfolgte der Marktstart der ebenfalls von congstar realisierten, appbasierten Mobilfunkmarke fraenk. Mit mehr als 300 Mitarbeitenden stellt sich congstar auch seiner unternehmerischen Verantwortung in vielen Bereichen. So engagiert sich congstar beispielsweise als Hauptsponsor des FC St. Pauli mit gemeinsamen Aktivitäten gegen Rassismus. Die Bertelsmann Stiftung hat congstar als besonders familienfreundlicher Arbeitgeber zertifiziert. Laut dem international tätigen Forschungs- und Beratungsinstitut Great Place to Work® zählt congstar bereits seit einigen Jahren zu Deutschlands besten Arbeitgebern. congstar Produkte und Services werden regelmäßig ausgezeichnet, unter anderem von Medien wie Handelsblatt, Focus Money und connect. Die Angebote von congstar sind über www.congstar.de, über die congstar App, die Bestell-Hotline 0221 79700700 sowie bei vielen Partnern im Fach- und Lebensmitteleinzelhandel erhältlich.
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